Aquarienfische
Für Einsteiger

Südostasien-Becken

Lebensraum: Mekong- und Chao-Phraya-Becken

Die Gewässer Festland-Südostasiens sind pflanzenreich und strömungsarm. Das kommt Einsteigern entgegen: Die Wasserwerte liegen nahe an dem, was in den meisten Regionen aus der Leitung kommt, und die typischen Arten sind robust und friedlich.

Dichte Bepflanzung ist hier kein Zierrat, sondern Teil des Systems — sie zehrt Nährstoffe, gibt Sichtschutz und lässt scheue Fische zutraulich werden.

Becken
ab 112 l
Maße
80 × 35 × 40 cm
Temperatur
24–27 °C
pH-Wert
6.5–7.5

Wasserhärte: weich bis mittelhart, 5–15 °dGH — meist ohne Aufbereitung machbar

Schritt für Schritt

  1. 1

    Standort und Becken(vor dem Befüllen)

    80 Zentimeter Kantenlänge sind ein guter Einstieg: groß genug für stabile Werte, klein genug für jeden Raum. Nicht ans Fenster stellen — Sonne bedeutet Algen.

  2. 2

    Bodengrund einbringen(Tag 1)

    Feiner Kies oder Sand, fünf bis sechs Zentimeter hoch, nach hinten leicht ansteigend. Wer stark zehrende Pflanzen möchte, gibt Nährboden darunter.

  3. 3

    Einrichtung setzen(Tag 1)

    Eine bis zwei Wurzeln und einige runde Steine gliedern das Becken. Lass die Mitte frei — Schwarmfische brauchen Schwimmraum, und ein offener Bereich lässt das Becken größer wirken.

  4. 4

    Bepflanzen(Tag 1)

    Hinten hohe Stängelpflanzen (Hygrophila, Vallisneria), in die Mitte Cryptocorynen, vorne niedrige Arten. Von Anfang an dicht pflanzen: Junge Becken mit wenig Grün bekommen fast zwangsläufig Algenprobleme.

  5. 5

    Technik anschließen(Tag 1)

    Außen- oder Innenfilter mit ruhiger Strömung, Heizer auf 25 °C, Beleuchtung acht Stunden am Tag mit Zeitschaltuhr.

  6. 6

    Einfahren lassen(Woche 1 bis 4)

    Ohne Fische laufen lassen und Ammonium sowie Nitrit verfolgen. Etwas Futter ins leere Becken geben startet den Stickstoffkreislauf. Erst wenn beide Werte über Tage bei null liegen, darf Besatz einziehen.

  7. 7

    Besatz einsetzen(ab Woche 4, in Etappen)

    Erst die Keilfleckbärblinge, zwei Wochen später die Zwergfadenfische, zuletzt die Bodenbewohner und Garnelen.

Besatzplan

Der Zwergfadenfisch beansprucht die obere Wasserschicht und braucht eine ruhige Oberfläche — dreh den Filterauslauf so ein, dass es nicht sprudelt.

Prachtschmerlen sind Ausbrecher: Das Becken gehört abgedeckt, auch Kabeldurchführungen sollten dicht sein.

Was du dafür brauchst

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Erfahrungen und Fragen

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