Gattung
Sinularia
Diese Beschreibung gilt der gattung als Ganzes, nicht einer einzelnen Art. Einzelne Arten darin können abweichen.
Korallen der Gattung Sinularia haben Ähnlichkeit mit der vorgenannten Gattung Lobophytum. Auch sie besitzen turm- bis fingerförmige Auswüchse. Bei einigen der gegenwärtig 168 gültigen Arten sind diese Auswüchse regelrecht verästelt, manchmal sind diese Äste sogar so dünn und lang, dass sie an Spaghetti erinnern. Allerdings sind die Korallen der Gattung Sinularia nicht sehr Gasaustausch in der Tiefe ihres Gewebes keine speziellen Gasaustauschpolypen (Siphonozooide) benötigen. Darum besitzen sie nur die Ernährungspolypen (Autozooide), die am Ende jeweils acht kurze Tentakel aufweisen. Mit einem Blick auf die Polypenform lassen sich die Gattungen Lobophytum und Sinularia leicht voneinander unterscheiden. Viele Sinularia-Arten häuten sich regelmäßig, und wenigstens eine Art zeigt Pumpbewegungen der Polypen, die jedoch nur bei abgeschalteter Strömung zu sehen sind.
Nach: Riffaquaristik für Einsteiger (NTV), S. 159